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The show must go on?Indoor Sheffield, 2005 (Kuroyama stürzt von einer Sektion 5 Meter in die Tiefe und bricht sich beide Handgelenke) "Yeah i was there, was kenichi kuroyama at Sheffield, came off the top of a large cotton reels section and did both his wrists in, wonder how he wiped his ass after that accident." |
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Indoor Saison 2006, Marseille: "Lampkin erlitt Prellungen und Quetschungen und war nicht in der Lage den Lauf fort zu setzen, nachdem er rückwärts von einer hohen Stufe gestürzt ist, und am Boden liegend vom Motorrad getroffen wurde. Obwohl er Verletzungen an Rippen, Rücken und Händen erlitt, wähnte er sich glücklich keine schwereren Verletzungen davon getragen zu haben." |
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Indoor Saison 2006, Buenos Aires: "Nach einem spektakulären Sturz in der vierten Sektion bei dem sich "Fujigas" eine Schnittwunde an der Hand zuzog, hatte er Mühe die Runde zu beenden. An eine Finalteilnahme war natürlich nicht mehr zu denken." |
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Indoor Saison 2008, Granada Bou begann die letzte Runde in Bestform, aber in der zweiten Sektion hatte der amtierende Meister einen furchtbaren Sturz, der eine klaffende Wunde auf der Stirn hinterließ. Bou brauchte medizinische Versorgung, und konnte erst nach einer Behandlungspause weitermachen. |
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Nichts für Weicheier?Einige Beispiele, die beweisen, dass auch die Besten Fehler machen. Und das bleibt nicht immer ohne Folgen. Aber: "Wo gehobelt wird, da fliegen Späne" und "Trial ist eben nichts für Weicheier". Es bleibt jedoch die Frage, wohin diese Entwicklung führen wird, wenn Fahrer und Motorräder von Generation zu Generation immer leistungsfähiger werden. Ich würde für mich festhalten wollen, dass Indoortrials zwar sehr spektakulär sind, aber mit Trial hat das wenig zu tun. Die Sektionen sind geometrische Hindernisse, die kaum einmal zwei Lösungsmöglichkeiten zulassen. Es sind akrobatische Zirkusnummern, die nur von großartigen Sportlern bewältigt werden können. Aber weder fahrtechnische Unterschiede, noch alternative Spuren sind in diesem Präzisionsfahren möglich. Das ist zwar schwierig, aber langweilig. Es scheint fast so, als könnte man Indoor- oder X-Trial auf einen Hochsprungbewerb reduzieren. Aber das ist nicht im Sinne der Veranstalter. Der Veranstalter muss davon ausgehen, dass ein großer Teil des Publikums keine Ahnung vom Trialsport hat. Man versucht eine leicht verdauliche Unterhaltungskost zu bieten, die mit Risiko und Gefahr gewürzt wird. Blut ist gut für das GeschäftJeder Sturz, jede Verletzung ist gut für das Geschäft. Schlecht ist es, wenn es zwar schwer, aber unspektakulär ist. Also müssen die Sektionen höher, die Sprünge weiter und der Austragungsmodus flott sein. Beim Zuseher darf doch keine Langweile aufkommen. Zeitdruck für schwierige Hindernisse, wenig komplexe aber extrem hohe Hindernisse, Hochsprungbewerbe für die grazilen Trialmotorräder, und wenn die Gefahr bei neun Meter hohen Sektionen nicht offensichtlich genug ist, dann muss man halt Speed-Bewerbe für Trial-Motorräder einführen. Schließlich sprechen doch viele der Idioten in den Zuseherrängen ohnehin von "Trialrennen". Man könnte ja kurz zusammenfassen: Alles was nicht zusammenpasst ist gut für das Spektakel. Samuel Koch hat es unfreiwillig belegt: Noch nie haben sich so viele Menschen die Online-Aufzeichnung von "Wetten dass ..." angesehen, wie nach seinem schweren Unfall. Das wollten die Leute unbedingt sehen! Und die Konsequenz?Man könnte die Fahrer bei den X-Trials doch gegen eine Wand rasen lassen. Wer es überlebt ist Sieger. Das Publikum würde die Halle stürmen! Und ich bin mir sicher, die Veranstalter der X-Trials hätten offene Ohren für diese Idee. Bestimmt würde die Veranstaltung sowohl im ORF als auch im ZDF live übertragen werden. Wetten dass ... ? meint Joe |
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