In den neunziger Jahren,
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... drang Aprilia in den Scooter-Markt ein. 1990 wurde der erste Kunststoffverkleidete
Scooter Italiens, die Amico vorgestellt. 1992 führte Aprilia das
Amico LK und den Doppelzylinder Pegaso 125, beide mit Kat. ein. 1993
wird der Roller Scarabeo mit einem Viertakt, Vierventil Motor und
mit großen Rädern vorgestellt. Weiters werde Scooter wie Leonardo,
SR und Gulliver, um nur einige zu nennen entwickelt.
1995 entwickelte der Designer Philippe Starck ein Modell, das sogar
in New York‘s Modern Art Museum gezeigt wurde. Im gleichen Jahr
stellte Aprilia das 2-Takt Straßenmodell RS 250 vor.
1998 wird das Flaggschiff die RSV Mille, ein 1000 cm³ V-Twin
Superbike und die Falco, ein V-Twin Supertourer mit der Betonung auf
Sport vorgestellt. Beide Bikes verwendeten einen abgeänderten Rotax
1000 cm³ Motor.
1999 konnte die Superbike-WM, mit der RSV Mille gewonnen werden. Im
Jahr 2000 wurden die traditionsreichen Motorradhersteller aus
Italien Moto-Guzzi und Laverda von Aprilia gekauft
Im Jahr 2000 wurde der 50 cm³ DiTech (direkte
Einspritzung-Technologie) 2-Takt-Motor vorgestellt. Der Motor wurde
bei den Scooters verwendet und sorgte für hohe Laufleistung und
niedrige Emissionen. Weiters wude in diesem Jahr die RST Futura, ein
richtiger Sport Tourer und die ETV Caponord 1000, ein „Adventure
Touring Bike. Beide Motorräder nutzten wieder einen abgeänderten
Rotax V-Twin 1000cm³ - Motor.
2003 ...
... beschäftige Aprilia ca. 1800 Angestellte und beschäftigte ca.
weitere 3500 in den Zulieferunternehmen, und erwirtschaftete einem
Umsatz von mehr als 550 Mio €.
Seit 15.8.2004 ist Roberto Coaninno, ein norditalienischer
Financier, dem seit 2003 der Motorroller-Hersteller Piaggio gehört,
auch Eigentümer von Aprilia. Durch diese Übernahme, (Ducati hatte
das Nachsehen) stieg das Firmen-Konsortioum zur Nummer drei der
Weltrangliste (Nach Honda und Yamaha) auf und produziert mit ca.
6000 Mitarbeitern jährlich 600000 Motorräder, womit ca. 1,5
Milliarden Euro umgesetzt werden. Neben Piaggio (Vespa) und Aprilia
gehören dieser Gruppe auch Marken wie Moto Guzzi, Gilera und Laverda
an. Der Sanierungsplan Aprilia sieht die Erhaltung der Arbeitsplätze
und Produktionsstätten weiterhin vor.
PS: Aprilia ist auch der Name einer Industriestadt im
südlichen Latium, zwischen Rom und Latina. |