Puch MC 50 SUPER  (1975)

Motocross 50 Racer

Ob es sich lohnen kann, für aktiven Wettbewerbseinsatz eine Fünfziger Moto Cross-Maschine zu entwickeln, muß fraglich erscheinen. Aber bei Puch in Graz hat man das Wagnis unternommen und kürzlich eine MC-Spezialmaschine mit 50 ccm vorgestellt.

Puch MC 50 Super - Kleinserie für den Rennsport

Moderner Hochleistungsmotor

Der aus der Großserie entnommene Zweitaktmotor mit Sechsganggetriebe wurde in der Leistung angehoben und auf 11,2 PS bei 11 OOO/min gebracht. Er sitzt, den längsverrippten Zylinder stark nach vorn geneigt, in einem Doppelschleifen-Rohrrahmen mit Marzocchi-Teleskopgabel vorn und Chrommolybdänrohr gefertigter Langschwinge mit Girling-Federbeinen hinten, die schräg angestellt sind. An Vorderrad- wie Hinterradachse stehen 170 mm Federweg zur Verfügung

Bild: Der bewährte 6-Gang Motor aus der Puch Jet ist extrem zuverlässig und ausdauernd.

75 kg Kampfkraft

Die Räder, vorn 2,50-18, hinten 3,00-18 bereift, sind unter Verwendung von schulterlosen Akront-Leichtmetallfelgen und Trichternaben aufgebaut. Auch der Lenker (von Magura) und der Kettenkranz am Hinterrad sind Leichtmetallteile, tatsächlich resultiert ein Gesamtgewicht von ca. 75 kg. Geplant ist eine Sonderserie von zunächst 200 Stück, die noch im März 1975 anlaufen sollte, als Preis in Österreich wurden 20000 Schilling (also ca. DM 2600,-) genannt.

M. R..

Neuentwicklung mit außen liegender Zündspule.

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Quelle:

Titelbild:

Giacomo Agostini auf der neuen 350 ccm-Werks-Yamaha beim WM-Auftakt In Frankreich.
Foto: V. Rauch