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Sieg bei Yeti DebütQuelle: Nicht identifizierter Zeitungsausschnitt
Einen geradezu sensationellen Erfolg landete Puch mit der brandneuen
Yeti 300 beim ersten Lauf zur österreichischen
Trial-Staatsmeisterschaft 1978 in Rothenbuch: Franz
1977 wurde die nur 76 kg schwere Trialmaschine unter Zugrundelegung der reichen Erfahrungen, die man bereits mit den erfolgreichen 50 ccm Cobra-Modellen hatte, entwickelt. Um den enormen Beanspruchungen im Wettbewerbseinsatz standhalten zu können, ist der Rahmen aus hochwertigen Chrommolybdänrohren in Doppelschleifenbauweise gefertigt. Leichtigkeit und Steifheit sind Trumpf. Bei der teilweise aus Magnesium bestehenden vorderen Teleskopgabel wurde eine neuartige Versteifungsbrücke zwischen den Gabelstiefeln montiert, um Verwindungen zu verhindern.
Interessante Detailkonstruktionen sind beispielsweise die Achsösen in den Enden der Hinterradschwinge, die so angeschweißt sind, dass durch einen schrägen Rohrschnitt einerseits ein allmählicher Querschnittsübergang erfolgt, andererseits eine möglichst lange Schweißnaht zur Aufnahme der Kräfte entsteht. Oder die Hinterradkette: im unteren Rahmendreieck wird sie durch eine Kettenführung unabhängig vom Einfederungszustand Kraft gespannt und gleichzeitig am Abspringen vom Zahnkranz gehindert. Eine Vollabdeckung zum Reifen hin verhindert das Verschmutzen der Kette. Und zur Gewichtsersparnis sind Vorder- und Hinterachse hohl gebohrt.
Bei der Yeti werden die Abgase durch eine sturzgeschützte
Auspuffanlage mit zwei großvolumigen Absorptions-Resonanzdämpfern
ins Freie geleitet. Der Motor ist ein Drehschieber-gesteuerter
Zweitakter mit einem Hubvolumen von 277 ccm. Für die richtige
Beatmung sorgt ein Amal-Vergaser mit 27 mm Durchlass. Die
Steuerzeiten des Triebwerks gewährleisten einen fülligen und breiten
Drehmomentverlauf. Mit einer Bodenfreiheit von 310 mm (!) lassen
sich auch hohe Felskanten überklettern, der bullige Motor, mit sechs
Gängen versehen, bietet dem Fahrer die Möglichkeit jederzeit die
13,96 kW (19 PS) des Motors auf den Boden zu bringen. Der Fahrer der
Yeti, der Grazer Elektrotechnikstudent Franz
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Tecnische Daten: Yeti 300 Spezial
Aus: "Das große Puch Buch" von Fritz Ehn |
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