Der Museumsdirektor
Hartwig Kamarad, Baujahr 1949 aus Ohlsdorf Oberösterreich, kam 1966
durch die Vermittlung des Ebenseer Friseurmeisters, Motorsportfans
und Fotografen Hans Denzel zum Trialsport. Nach Anfangserfolgen mit
einer Sachs 50 ccm Maschine wurde eine 100 ccm Zündapp Trialmaschine
gebaut.
Das erste käufliche Trialmotorrad war eine Montesa und später stieg
er auf Bultaco um. Viele Klassensiege in Deutschland und Österreich,
zweite und dritte Plätze in der österreichischen Trialmeisterschaft
und ein zweiter Gesamtrang im deutschen „Dr. Eisenbarth Trial Pokal“
waren die Höhepunkte. Als Berichterstatter war er für das
„Fahrerlager“ und „Motorsport Aktuell“ tätig. Nach 13 Jahren
Trialsport und vielen internationalen Trials, Europameisterschafts-
und Weltmeisterschaftsläufen suchte er eine neue Herausforderung.
Im Automobilrennsport wurde er zweiter in der Rallye-Cross
Staatsmeisterschaft, auf BMW und Porsche, später im
Tourenwagenrennsport auf BMW Dritter im Alpen/Adria Pokal und fuhr
zum Spaß auch einmal mit einem Formel 3 Rennwagen. Hartwig Kamarad
fuhr für den MSC Gmunden, MSC Rutzenmoos, AMC Attnang und MC
Laakirchen.
Durch Zufall stieß er 1999 auf Oldtimertrials, staubte die immer
noch vorhandene Bultaco ab und landete wieder beim Trialsport. Einer
Vision folgend möchte er die nationale und internationale Trial
Sport Geschichte aufarbeiten und dokumentieren dadurch wird 2003 das
„1. Europäische Trialmuseum“ in Ohlsdorf/Weinberg eröffnet.
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