Puch Yeti - Die Heimkehr
Es war genau dieses Wochenende vor drei Jahren, das beschloss
Helmut Hacker ein aufrechter Bayer, an seinem Geburtstag das
Trialmuseum in Ohlsdorf zu besichtigen. Nun "durchs Reden
kommen die Leut zusamm " sagt man in Österreich, und der
Helmut meinte er hätte da eine Puch Yeti Trialmaschine in
Spanien erstanden , die nach der Renovierung eigentlich wieder
im Heimatland Österreich stehen sollte. Nun genau an diesem
Geburtstags-Wochenende drei Jahre später klingelte das Telefon
des Museumsdirektors, dran war der Helmut und sagte, er würde gerne
wieder einen Besuch im Trialmuseum machen. Mit dabei hatte er
dann die restaurierte Puch Yeti 300 Trialmaschine, von der
1978 überhaupt nur zwei Prototypen gefertigt wurden.
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Gefahren
wurde der Prototyp 1978 von Wolfgang Trummer der gleich das
erste Meisterschaftstrial in Rothenbuch N.Ö. gewann und Platz
zwei in der Trialstaatsmeisterschaft mit dem ROTAX betriebenen
YETI errang. Nach dem letzen Rennen wurde das Motorrad sofort
nach Spanien verfrachtet und Francisco Paya' gewann damit den
letzten Spanischen Meisterschaftslauf 1978. In Serie ging
dieses Motorrad leider nicht, erstens hatte auch Puch damals
schon mit großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen,
ausschlaggebend war aber das Veto des italienischen
Motorradbauers SWM, der einen Exklusivvertrag für die
Verwendung der Rotax Motoren im Trial Bereich hatte.
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