Webermichls Ende - Dokumentation

(Letzte Änderung:  07.05.2010)

Ich halt das Maul nicht ... 6.5.10

Webermichl ist tot, - sein Ansehen liegt im Dreck, da lässt es sich leicht offen reden ...

Aus einigen Mails, die ich seit Samstag bekommen habe, lese ich die Vermutung heraus, dass ich vielleicht etwas überreagiert haben könnte.

Meine Ausgangssituation:

Ich habe einen Beruf, ich führe alleine einen Haushalt mit einer pflegebedürftigen Person (Pflegestufe 6), einem 15-Jährigen Sohn der 38 Wochenstunden in der Schule ist, einem Hund und einer großen Außenanlage. Meine Webermichl-Arbeiten hatte ich in einen genau abgestimmten Zeitplan zwischen Job, Pflegearbeit, Gesellschaft, Kochen, Putzen, Geschirr, Wäsche, Hund und Gartenarbeit eingeflochten.

Überreaktion?

Wenn ich einen schlechten Tag habe, mir der Rücken schmerzt und ich meine Frau nicht aus dem Bett, oder wieder hinein heben kann oder wenn mir das Mittagessen anbrennt weil gerade ein Paketdienst in der Tür steht und meine etwas überforderte  Aufmerksamkeit stört, also wenn es so richtig mies läuft, dann kommt es schon mal zu Überreaktionen. Dann trete ich auch einmal gegen die Bettkante oder schmeiß die Pfanne samt Inhalt aus dem Fenster. Das nennt man Überreaktion.

Aus meiner Erfahrung mit meinem Hund:

Wenn ich aber alte Schuhe wegwerfe, mit denen ich in Hundescheiße getreten bin, und sich der Dreck nicht mehr aus den Rillen und aus dem Gewebe entfernen lässt, dann ist das konsequent. Von Überreaktion kann keine Rede sein.

Verantwortung:

Dann gibt es da noch die Meinung, ich hätte eine Verantwortung den Webermichl-Lesern gegenüber. Da krieg ich nur einen Zorn, und sag: Wer von euch findet, dass man Unrecht schweigend zur Kenntnis nehmen muss, der hat das Prinzip der demokratischen Gesellschaft nicht verstanden. Ich habe keinen Grund, mir das gefallen zu lassen.  Verantwortung hat doch was mit Antwort zu tun, oder? Also: Verantwortung - JA.

Dann meint da noch jemand:

"Die hätten damit erreicht, was sie angestrebt hätten."

Dazu kann ich nichts sagen. Ich kenne deren Ziele nicht. Ich hatte den Eindruck, da ärgert sich jemand darüber, dass er mich nicht so manipulieren und kontrollieren kann, wie er sich das vorgestellt hat.

Nicht gerne gesehen:

Es gibt offensichtlich Leute, mit deren Erscheinen bei Trials niemand wirklich eine Freude hat. Manche meinen sogar: "Es wäre besser, der taucht für immer unter."

Man sollte aber nicht übersehen:

Da ich nicht bereit war, zu den Ungerechtigkeiten und Gemeinheiten länger zu schweigen, gehöre ich zu den Unruhestiftern. Ich habe mich in der Trialszene sicherlich auch einigermaßen unbeliebt gemacht. Denn, einen Streit offen auszutragen, das schickt sich wohl nicht.

Einsicht:

Ich will mich also einsichtig zeigen, und der Trialgesellschaft meine unerfreuliche Gesellschaft zukünftig ersparen.

Und ich hoffe doch inständig, dass die anderen Raufhansel auch eine Ruh geben, sich wieder in ihren Maulwurflöchern verkriechen, und der an sich sehr friedlichen und redlichen Trialgemeinde ihre Ruh lassen.

Meint
Joe Wagner
Stainztalblick 1
8522 Groß St. Florian

Willi >>

 Webermichls Ende  1.5.10 - 01:12 Uhr

Bezug auf: Trials.at - Forum >>

(Sorry Christopher, das Einschreiten von Alf erzwingt bereits den nächsten Schritt. Aber du hast ohnehin betont, dass du wegen deiner Maturavorbereitung keine zeit hast, mit deinem Vater in dieser Sache zu sprechen.)

An Alf

Sorry Alf. Ich gebe zu, ich habe dein Forum strapaziert. Das hättest du aber selber verhindern können, wenn du den Thread sofort entfernt hättest, als meine private Mail veröffentlicht wurde. Hättest eigentlich tun müssen, aber das ist keine Schuldzuweisung, denn ich hätte darauf nicht antworten dürfen, sondern genau das, was mir jetzt auch erst hinterher einfällt von dir fordern müssen. Dieser Thread müsste nicht gesperrt, sondern entfernt werden.

Ich habe das Feuer auch tüchtig auch geschürt, das hatte einen guten Grund.

Letztlich hast du aber den richtigen Weg aufgezeichnet - damit meine ich nicht den gerichtlichen Weg. Aber IP-Sperre ist sehr gut.

Selbstverständlich werde ich deinen Wusch aber vorher respektieren, und mich im Trials.at Forum ab sofort nicht mehr zu Wort melden. Ich werde die Angelegenheit beenden - und das kann ich. Es war aber sinnvoll vorher noch einmal die Geister zu rufen ...

Ich find es gut, dass du mit deinem Statement klargestellt hast, dass diese Streiterei nervt. Ich hätte das nicht so glaubwürdig darstellen können. Ich habe aber versucht das Niveau auf meiner Seite dem Niveau dieser Angelegenheit anzupassen. Vielleicht reicht das als Buße.

Ich hätte die Sache ja gerne vergessen, das hat man mir aber nicht gegönnt. Es haben sich nicht wenige für dieses Trialteam interessiert, da darf man schließlich nachfragen. Es hat mich aber genervt, den Prellbock abgeben zu müssen.

Noch einmal erklärt:

Webermichl, seit Dezember 2004 im Netz, hat heute eine Frequenz von etwa 36 000 Zugriffen im Monat. Das ist für eine Randsportart wie Trial beachtlich (36 000 Zugiffe). Das ist das Ergebnis von intensiver Arbeit, 1460 Beiträge über die gesamte Zeit. Ratet mal wie viel Arbeitszeit da drinnen steckt?

Webermichl - das ist kein Bauer, sondern ein Synonym für meine Leidenschaft für die Trialkultur. Trialkultur ist für mich aber nicht gleichzusetzen mit Wettkampf. Das ist nur die Werbeabteilung der Trialkultur.

Trialkultur ist der Wille, Herausforderungen anzunehmen. Es ist der Weg zur technischen Entwicklung, ein Weg zur Entwicklung der Persönlichkeit, eine Form der Meditation oder auch einfach nur eine Möglichkeit etwas zur eigenen Fitness zu tun. Trial dient der Entspannung, dem Spaß oder dem Lebensunterhalt, manchmal auch mehreren dieser Dinge gleichzeitig. Trialkultur heißt auch, dass Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert werden, dass Marken aufsteigen oder scheitern. Trialkultur wird gestaltet von Sportlern, Technikern, Visionären, Industriellen, Händlern und Konsumenten. Trial ist Wirtschaft, Sport und Marketing.

Niemals kann Trialkultur Streit, Krieg oder Kampf sein. Das nennt man dann Barbarei.

Gemeinnützig? - Wie antiquiert!

Ach ja, man sollte noch erwähnen, was ich an dieser Arbeit verdient habe. Kein Geld, aber ein Freund hat mir mein Motorrad repariert und die Ersatzteile aus der eigenen Tasche bezahlt (für meine Arbeit an der Webermichl-Seite!). Weiter, eigentlich die wichtigeren Gewinne: Freunde, interessante Kontakte, neue Interessen und wichtige Erfahrungen für die Zukunft.

Ich weiß, mit Ausdrücken wie "uneigennützig", "gemeinnützig" oder "unentgeltlich" macht ich mich zum Idioten - aber ich habe das wirklich so gemeint. Nicht umsonst habe ich meine Selbstdarstellung auf ein Mindestmaß reduziert, und mich in der Gestaltung und in kurzen Kommentaren verwirklicht.

Das Problem:

Mit Beginn der Streitereien mit den heutigen Trialteam Webermichl Vorständen, wurde ich immer wieder daran erinnert, dass jeder Fehler rechtliche Folgen haben könnte.

Keine Erklärung der Welt hätte das so plastisch darstellen können, wie die öffentliche Auseinandersetzung im Trialforum. Sorry wegen des Missbrauches. Aber das ist der Stil, mit dem ich mich seit 2 Jahren auseinandersetzen muss - und es gibt bisher kein Ende.

Mail Attacken

Neben den nicht zu häufigen Zusammenstößen mit zwei Personen aus dem Trialteam Webermichl, gibt es noch weitere Gründe, meine Umgebung zu verändern: Beginnend mit Mai 2008 werde ich in unregelmäßigen Abständen von immer neuen GMX.AT Mailkonten aus beschimpft, und angeätzt.

Die Serie beginnt mit dem 12. Mai 2008. Am 4. Mai hatte ich einige Seiten aus der Webermichl-Seite entfernt, und diese Mail bezieht sich auf diesen Vorgang. Ich habe das alles zwar gesammelt, aber ich möchte mich so bald wie möglich von all diesem Zeug trennen.

Auf die Spam-Flut möchte ich nicht erst eingehen, aber bis zu 450 Spam-Mails an einem Tag erklären vielleicht, warum man mich über dieses Medium oft nicht mehr erreichen konnte. Um das verwalten zu können, musste ich den Spamfilter so rigoros einstellen, dass dieses Medium praktisch lahmgelegt ist.

Die Telefonanrufe von unbekannt werden nicht mehr angenommen, das mussten wir in diesem Zusammenhang auch erst lernen.

Und so werde ich den Knoten lösen:

Nachdem sich Herr Sauer nicht bereit erklären konnte, auf die Verwendung des Namens Trialteam Webermichl zu verzichten, nachdem Herr Wolfgang Trummer mit der Veröffentlichung einer Mail belegt hat, dass er sich auf den Verhandlungsstand von 22.Februar 2008 beziehen will, nachdem Christopher Trummer daran zweifelt, dass die Sache freundschaftlich bereinigt werden könnte, nachdem Alf Koch die weitere Entwicklung der öffentlichen Diskussion nicht abwarten will, nachdem ich mich von Mail-Attacken nur so befreien kann, werde ich meine Tätigkeiten auf der Webermichl-Seite einstellen und die Seite aus dem Netz nehmen.

Ich ziehe mich aus einer inhomogenen Szene zurück, von der mich ein Teil nach wie vor sehr stark anzieht, ein anderer Teil hat mich aber ausgekotzt und trampelt jetzt auf mir herum.

Ich ziehe den Netzstecker der Beatmungsmaschine des altersschwachen Webermichl und lasse ihn in Ruhe einschlafen. Ihr werdet diese Episode schneller vergessen haben, als ich mir ein neues Hobby suchen kann.

Webermichl ist tot - der Nachlass:

Ich habe einige Leute in eine gewisse Abhängigkeit von meiner Webpräsenz gebracht (Trialmuseum, Trialgarten, Trialprojekt). Selbstverständlich werde ich dafür sorgen, dass diese Webs weiterhin wie zu den gleichen Bedingungen wie bisher funktionieren. Verbesserungen nicht auszuschließen.

Die Webermichl-Inhalte werde ich in passender Form an Freunde weitergeben. Eine spätere Publikation in einer anderen Form ist nicht auszuschließen.

Abhängige Webseiten

Für die Seiten Trialgarten, Trialmuseum und Trialprojekt werde ich selbstverständlich auch in Zukunft weiter bestens bedienen. Auch die Seiten die von der Webermichl-Seite nicht abhängig sind, werden von der freiwerdenden Energie profitieren ...

... und tschüss (1. Mai 2010, 2:32 Uhr).

I glaub i geh jetzt ... >>

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