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Man muss es sehen, um es zu glauben ...

... mit welcher Hingabe sich Jugendliche dieser Herausforderung stellen ...

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Mit einfachsten Mitteln ...

... können grundlegende Fahrtechniken erworben werden. Gleichzeitig werden die Jugendlichen zu mehr Fahrsicherheit erzogen. Alle Zielsetzungen im Trialsport gehen in Richtung mehr Sicherheit und bessere Fahrzeugbeherrschung. Geschwindigkeit spielt dabei eine sehr untergeordnete Rolle.

Konzentration, Balance, Technik und Gefühl sind gefragt. Heißsporne lernen schnell ohne Ermahnung von Erziehern: Wer vorschnell wagt, verliert!

Mädchen können es besser!

Diese Behauptung ist zwar genau so falsch wie die gegenteilige, jene ist aber öfters zu hören.

Von erfahrenen Trialpädagogen wird immer wieder berichtet, dass Mädchen bei den Instruktionen besser zuhören und konzentrierter bei der Sache sind. Sie lösen deshalb die Aufgaben oft besser als so mancher Bursche, der aus eigenem Interesse schon mit motorisierten Zweirädern Erfahrungen gesammelt hat und deshalb meint er könne das alles schon.

Da wird mit falschen Vorurteilen aufgeräumt ...

... und sollten Zweifel bestehen: http://www.trial-iris.de/

Konzentration

Die wertvollste Lektion des Trialsports mag in der unbedingten Konzentration auf das Wesentliche liegen.

Sehr bald wird jeder aktive Trialsportler die Erfahrung machen, dass ein Bruchteil einer Sekunde, in der man nicht voll konzentriert ist, reicht, um die Balance oder gar die Kontrolle über das Gefährt zu verlieren.

Kein Hindernis ist für einen erfahrenen Trialfahrer leicht. Jede Unebenheit und jeder Stein muss berücksichtigt werden, damit daraus nicht die Ursache für einen "dummen" Fehler wird.

Vertrauen

Ein Anfänger muss seinem Instruktor großes Vertrauen entgegenbringen, um sich an die großen Herausforderungen an Mut und Können heran zu wagen.

Dem Instruktor kommt dabei der hohe Motivationsfaktor zugute, den der Trialsport von sich aus bietet. Das Vertrauen das hier gewonnen wird, kann in der weiteren arbeit mit den Jugendlichen von großer Bedeutung sein.

Gruppenerlebnis

Ein wesentlicher Aspekt in der Trialpädagogik ist das Gruppenerlebnis. Zwar muss man die Aufgaben alleine bewältigen, aber das besprechen der Hindernisse, der idealen Spur oder der richtigen Technik spielt eine wichtige Rolle.

Das gemeinsame Erlebnis fördert auch die emotionale Bindung.

Text: webermichl

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Hansel Siegel ::  Wohngruppe Kirchheim ::  e-mail: wgk@stiftung-tragwerk.de