Was ist Trial ...
Der Begriff Trial stammt aus England, wo vor
ungefähr 70 Jahren erstmals Unerschrockene versuchten, mit
Motorrädern unwegsames Gelände zu durchqueren. Zeit und
Geschwindigkeit spielt bei dieser "Geländefahrt mit
Fahrstilbewertung" nur eine untergeordnete Rolle.
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Geschichte
Die Anfänge des Trial liegen in der Erfindung
des Motorrades. Diese wurden zu Beginn auf den Straßen, jedoch auch
schon bald im Gelände bewegt. ( Engl.: Trial – der Versuch,
die Probe und auch harte Prüfung, schwere Belastung ). Am Anfang
stand das Wort "Trial" für den Versuch das Ziel zu erreichen. Die
Prüfung bestand zur damaligen Zeit darin, das Motorrad am Laufen zu
halten. Denn die Technik war äußerst unzuverlässig, und die Straßen
schlecht.
Geländesport
Die sportliche Entwicklung des Motorradfahrens
im Gelände vollzog sich bis heute in 3 Richtungen:
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Motocross: mehrere Fahrer starten gleichzeitig
in einen Geländerundkurs. Wer zuerst ankommt, gewinnt.
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Enduro: mehrere Fahrer starten in
Minutenabständen, um eine Strecke mit sog. "Geländeprüfungen" zu
bewältigen. Wer am wenigsten Zeit braucht, gewinnt.
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Trial: Das zu befahrene Gelände wird in mehrere
Sektionen unterteilt. Die Wertung jeder einzelnen Sektion unterliegt
nur dem „Wie-man-es-schafft“.
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Selbst gewählte Schwierigkeiten meistern
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Die Herausforderung
Trial ist Geschicklichkeitsfahren über Stock und
Stein, bei dem man die Füße nicht auf die Erde setzen darf. Es kommt
also nicht auf die Geschwindigkeit an, es ist kein Kampf Fahrer
gegen Fahrer, sondern der Versuch, schwierigste Geländepassagen mit
dem Motorrad fehlerfrei zu bewältigen.
Den Fahrer fesselt das erhebende Gefühl, mit der
Maschine eine funktionierende Einheit zu bilden. Trial beschränkt
sich nicht nur auf das reine Bedienen eines Motorrades. Die
gestellten Aufgaben (Sektionen) sind nur zu bewältigen, wenn ein
Zusammenspiel von der richtigen koordinierten Körperbewegung und der
entsprechenden, durch die Gashand gesteuerten Unterstützung des
Motors fehlerfrei erfolgt. Darüber hinaus ist das überlegte
Ausnützen der physikalischen Grenzen zu beachten.
Die Beherrschung der Trialmaschine stellt
erhebliche körperliche Ansprüche an den Fahrer. Alle Körperregionen
sind aktiv und die Sinne aktiviert. Die erfolgreiche Bewältigung der
spezifischen Anforderungen ermöglicht die Befriedigung von geistigen
und seelischen Ansprüchen (Erfolg, Bestätigung, Grenzen erleben,
Überwindung von Hemmungen und Angst).
Hoher pädagogische Wert
Trial spricht das technische Interesse von
Kindern und Jugendlichen an. Es bringt Lernprozesse in Gang, die
Einsicht in den umfangreichen Funktionsablauf eines Kraftfahrzeuges
erlauben. Trial ist eine Motorsportart, die Kindern und Jugendlichen
einen spielerischen und lustvollen Umgang mit dem Kraftfahrzeug
ermöglicht und gleichzeitig einen verkehrserzieherischen positiven
Einfluss ausübt. Mädchen und Jungs, die so vorbereitet mit ihrem
Fahrrad, Moped oder Motorrad am Straßenverkehr teilnehmen, sind auf
Ausnahmesituationen ganz anders vorbereitet, als ungeübte und
ungeschulte Verkehrsteilnehmer. Der Trialsport trägt somit erheblich
zur Verkehrssicherheit bei. „ Was für Kinder gilt, trifft auch auf
Trialer zu, wer konzentriert spielen kann, ist auch in der
glücklichen Lage, alles um sich herum zu vergessen.“
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